Ras­sis­mus schafft kei­ne Arbeitsplätze

Heu­te, am 20.08.2020 hat für 18 Uhr das Bünd­nis Lud­wigs­burg gegen Rechts zu einer Kund­ge­bung am Bus­bahn­hof Lud­wigs­burg aufgerufen.

Die AfD hat sich mit ihrem Info­bus für den mor­gi­gen Tag ange­kün­digt gehabt und das Bünd­nis nahm dies zum Anlass eine Rei­he an Aktio­nen zu starten.

Etwa 50 Men­schen ver­sam­mel­ten sich am Bus­bahn­hof und zahl­rei­che Pas­san­ten nah­men Notiz, wie berich­tet wur­de, war­um man sich hier ein­ge­fun­den hat und dass am mor­gi­gen Tag um 14 Uhr eine Demons­tra­ti­on begin­nend am Bie­tig­hei­mer Bahn­hof statt­fin­den wird.

Meh­re­re Red­ner, unter Ande­rem vom Bünd­nis selbst, Gewerk­schaft­lern, Akti­vis­tin­nen und ein Spon­tan­bei­trag spra­chen in andert­halb Stunden.

Die Rede­bei­trä­ge vari­ier­ten von Kri­tik an der AfD bezüg­lich ihrer Posi­ti­on zu den Berei­chen Ras­sis­mus, Faschis­mus und Neo­li­be­ra­lis­mus und erin­ner­ten auch an ver­gan­ge­ne Veranstaltungen.

Die Kri­tik war meist hart aber fair.

So wur­de unter Ande­rem auf­ge­zeigt, dass das Mot­to der Kam­pa­gne die den Anlass hier­zu lieferte 

Wohl­stand und Arbeits­plät­ze: Neue Per­spek­ti­ven für unser Land

sich kaum mit den rea­len Posi­tio­nen der AfD ver­ei­nen las­sen. Sowohl was den neo­li­be­ra­len Flü­gel unter Herrn Meu­then, als auch den völ­ki­schen Flü­gel unter Herrn Höcke betrifft.
Zu Meu­thens Posi­ti­on wur­de aus­ge­führt, dass hier stark die Inha­ber­in­ter­es­sen und damit die Arbeit­ge­ber­in­ter­es­sen ver­tre­ten wer­den, zu Herrn Höckes Posi­ti­on wur­de deut­lich klar­ge­stellt, dass die Sche­re zwi­schen Arm und Reich nun­mal schlicht eine wirt­schaft­li­che und kei­ne eth­ni­sche Unter­schei­dung darstellt.

Nach etwa andert­halb Stun­den fried­li­cher Demons­tra­ti­on lös­te sich die Ver­samm­lung auf und die Teil­neh­mer ver­ab­re­de­ten sich zur Demons­tra­ti­on am mor­gi­gen Tag.

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